Robert Lehrbaumer (artistic director)
Meisterkurs Klavier & Orgel & Solist & Orchester

In Wien geboren, Mitglied der MozartSängerknaben. Als Neunjähriger erste pianistische Auftritte in Österreich, Deutschland und der Schweiz, später in nahezu allen Ländern und Hauptstädten Europas, in Nord-, Mittel- und Südamerika, Afrika sowie im Nahen und Fernen Osten, vom Wiener Musikverein und Konzerthaus bis zu New Yorks Carnegie-Hall und Tokyos Suntory Hall und Casals Hall.

Studium an der Wiener Musikhochschule: Klavier bei Gertrud Schwarzbauer, Hermann Schwertmann und Heinz Medjimorec, Orgel bei Dr. Rudolf Scholz, Dirigieren bei Otmar Suitner und Tonsatz bei Thomas Christian David.

Solist und/oder Dirigent bei den Wiener Festwochen, Salzburger Festspielen, beim Brucknerfest Linz, Carinthischer Sommer, Bregenzer Frühling, bei den Festspielen Luzern, Beethovenfesten Bonn, Orgelwochen Nürnberg, beim SchubertFestival Washington, Festival Cervantino Mexico, Martha Argerich Festival Japan u.v.a.. Zusammenwirken als Pianist, Organist und/oder Dirigent mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Camerata Salzburg, dem Wiener Kammerorchester, dem Ensemble "die reihe", u. a. mit Dirigenten wie Claudio Abbado, André Previn, Yehudi Menuhin, Sandor Végh, Michel Plasson, Leopold Hager, Hans Graf u. a., Partner von Walter Berry, Anton Dermota, Philippe Entremont, Richard Eybner, Friedrich Gulda, Michael Heltau, Robert Holl, Renate Holm, Angelika Kirchschlager, Helmut Lohner, Erika Pluhar, Ildiko Raimondi, Wolfgang Schneiderhan, Rudolf Schock, Bo Skovhus, Julia Stemberger und vielen prominenten Ensembles.

Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen, Video, Schallplatten, CDs (Sony, RCA-Ariola, Amadeo, ORF, Belvedere, KKM, Preiser Records, MSR/ Classics/USA) und Film. Dozent bei Meisterkursen und Master-Classes für Dirigieren, Klavier und Orgel an Universitäten in Europa, Amerika und Asien. Künstlerischer Leiter von Festivals, Konzertserien, Meisterkursen und Orchestern im In- und Ausland. Jurymitglied und Jurypräsident bei internationalen Musikwettbewerben.

2014 Verleihung des Titels "Professor", 2018 des Großen Ehrenzeichens des Burgenlandes anlässlich seiner 30-jährigen Intendanz der "Halbturner Schlosskonzerte".

Ehrenmitgliedschaften und Auszeichnungen in- und ausländischer Städte und Orchester.

Seit 38 Jahren Leitung der von ihm gegründeten "AMA" ("Altenburger Musik Akademie", vormals "Aschbacher Musikakademie").

www.lehrbaumer.com

Angelika Kirchschlager - Meisterkurs Gesang

Geboren in Salzburg. Schlagzeug- und Klavierstudium am Mozarteum Salzburg, Gesangsstudium bei Gerhard Kahry und Walter Berry an der Wiener Musikhochschule. Drei Sonderpreise beim "International Belvedere Competition" in Wien.
Erste Opernauftritte an der Wiener Kammeroper, im Schönbrunner Schlosstheater und im Opernhaus Graz, dann Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und Debüt an der Metropolitan Opera New York und Opéra National de Paris (Palais Garnier) Sesto in La Clemenza di Tito, Octavian im Rosenkavalier im Grand Théâtre, Genf.Weltweites Echo auf ihre Titelpartie in der Uraufführung von Sophie's Choice des britischen Komponisten Nicholas Maw am Royal Opera House Covent Garden in London. Bemerkenswert auch die Aufführung der drei Mozart-Opern Le nozze di Figaro, Cosi fan tutte, und Don Giovanni im Da Ponte-Zyklus bei den Wiener Festwochen im Juni 2002 unter Ricardo Muti. 2003 Debüt bei den Salzburger Festspielen in einer Neuproduktion von Hoffmanns Erzählungen, 2004 Octavian im Rosenkavalier.In der Wiener Staatsoper u.a. Dorabella, Cherubino, Octavian und Prinz Orlofsky; im Rahmen eines Japan Gastspiels der Wiener Staatsoper Zerlina und Cherubino. Im Theater an der Wien Idamante in Mozarts Idomeneo und Valerie in HK Grubers Geschichten aus dem Wienerwald. Bei den Salzburger Osterfestspielen unter Sir Simon Rattle Melisande in Debussys Pelléas et Mélisande.Auftritte an Häusern wie Wiener und Münchner Staatsoper, Mailänder Scala, Royal Opera House Covent Garden London, Metropolitan Opera New York, Opéra Bastille de Paris, Deutsche Oper Berlin, San Francisco Opera,Théâtre des Champs-Élysées Paris, Bolschoi-Theater Moskau, Berliner Philharmonie, Salle Pleyel, Cité de la Musique Paris, Avery Fisher und Carnegie Hall New York, Boston Symphony Hall, Barbican Centre und Wigmore Hall in London u.v.a..

2007, nach mehr als 15-jähriger Zugehörigkeit, Ernennung zur seinerzeit jüngsten Kammersängerin der Wiener Staatsoper. Seit 2009 Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London.

Auftritte unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Claudio Abbado, Sir Colin Davis, James Levine, Kurt Masur, Kent Nagano und Donald Runnicles. Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet sich Angelika Kirchschlager dem Lied- und Konzertgesang.Mit Projekten wie "Liedestoll" mit Konstantin Wecker, "Liederreisen" mit Robert Lehrbaumer, Jazz-Abenden mit Rufus Wainwright u.a. erweitert sie die Grenzen des herkömmlichen Klassik-Konzertbetriebes. Gastprofessuren am Mozarteum Salzburg, an der Musikuniversität Graz, der Universität Konservatorium Wien, derzeit Professorin für Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Meisterkurs- und Jurorentätigkeit.

Vier ECHO Klassik-Preise, BBC Music Magazine Award in London, Europäischer Kulturpreis der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa sowie GRAMMY-Preisträgerin. 2014 "Österreicherin des Jahres" in der Sparte "Kulturerbe (Die Presse), 2015 Goldene Statue des "Women of the Year" in der Sparte "Art & Culture" (Look-Award).
Über sie erschienen zwei Bücher, "Liederreise" und "Ich erfinde mich jeden Tag neu".

Robert Holl - Gesang

Robert Holl wurde in Rotterdam geboren und absolvierte hier auch seine Studien bei Jan Veth und David Hollestelle. 1971 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Gesangwettbewerb in ´s-Hertogenbosch. Danach studierte er bei Hans Hotter in München. 1972 gewann Robert Holl den 1. Preis beim ARD-Wettbewerb in München. Von 1973 bis 1975 war er Mitglied der Bayerischen Staatsoper München, danach längere Zeit vorwiegend als Konzertsänger tätig und arbeitete regelmäßig mit Dirigenten wie Eugen Jochum, Karl Richter und Wolfgang Sawallisch. Seit einiger Zeit ist er wieder mehr in Opernproduktionen zu hören und zu sehen: Er war Gast an der Wiener Staatsoper, der Brüsseler Oper und seit 1991 am Zürcher Opernhaus mit Partien wie Sprecher und Sarastro in „Die Zauberflöte“ oder Basilio im „Barbier von Sevilla“ unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Nikolaus Harnoncourt und Franz Welser-Möst. An der Deutschen Staatsoper Berlin trat Robert Holl unter Daniel Barenboim als Landgraf Hermann in "Tannhäuser", als Hans Sachs in "Die Meistersinger von Nürnberg", als Daland in "Der Fliegende Holländer" und als Komtur in "Don Giovanni"auf. Auch in den folgenden Spielzeiten gastierte Robert Holl an der Deutschen Staatsoper Berlin, an der Wiener Staatsoper und an der Hamburgischen Staatsoper mit großen Partien des Wagnerfaches wie Landgraf Hermann, Hans Sachs oder König Marke. An der Wiener Staatsoper war Robert Holl in den Spielzeiten 2006/07 und 2007/08 als Pimen / BORIS GODUNOW (Neuproduktion unter Daniele Gatti im Mai 2007) zu hören. Bei den Bayreuther Festspielen war Robert Holl seit 1996 als Hans Sachs in "Die Meistersinger von Nürnberg" zu hören und wurde für seine Leistung hoch gelobt. Im Sommer 2004 verkörperte er in Bayreuth erstmals die Partie des Gurnemanz in einer Neuproduktion von Wagners "Parsifal" unter der künstlerischen Leitung von Pierre Boulez. Seit 2008 singt Robert Holl bei den Bayreuther Festspielen die Partie König Marke unter der Leitung von Peter Schneider. Neben seinem Engagement an diversen Opernhäusern hat sich Robert Holl einen Namen als erfolgreicher Konzertsänger gemacht. Er hat unter den renommiertesten Dirigenten Europas und den USA in Europa, Amerika und Japan gesungen. Robert Holl gilt als einer der großen Liedsänger unserer Zeit. Seine besondere Vorliebe gilt dem deutschen und dem russischen Lied. Mit der Plattenfirma Preiser Records verbindet ihn eine lange Zusammenarbeit mit zahlreichen Liedaufnahmen. Liederabende führen den Künstler regelmäßig in die internationalen Musikzentren. Robert Holl komponiert selbst Lieder und Klavierstücke, die zum Teil vom renommierten Musikverlag Doblinger herausgegeben und auf CD erschienen sind. Neben seiner Tätigkeit als Sänger hält er regelmäßig Meisterkurse. Weiters ist Robert Holl künstlerischer Leiter von "Schubertiaden" in Holland und Österreich. Im Oktober 1990 wurde Robert Holl der Kammersänger Titel verliehen, im März 1997 wurde er Ehrenmitglied der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, im Juli 1997 Ehrenmitglied des Festivals "Carinthischer Sommer". 1998 wurde er zum ordentlichen Professor für Lied und Oratorium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ernannt. 2003 wurde ihm das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse verliehen. Im März 2007 erhielt er das Große Goldene Ehrenzeichen der Niederösterreichischen Landesregierung. Im Oktober 2007 wurde Robert Holl in seiner Heimatstadt Rotterdam der höchste niederländische zivile Verdienstorden "Ridder in de Orde van de Nederlandse Leeuw" (Ritter des Orden vom Niederländischen Löwen) verliehen. Bei den Bayreuther Festspielen 2011 und 2012 war Robert Holl wieder als König Marke zu hören. Nach dem Herbst-Tournee 2013 nach Japan und Russland mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (IX. Symphonie von Beethoven) stehen Konzerte im Wiener Musikverein bevor: Ausschnitte aus den Meistersingern von Wagner mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Philippe Jordan, sowie der Zyklus "Poesie und Musik" mit vier Abenden in 2014.

 

Min Kwon - Solo und Orchester & Klavier

Die Pianistin Min Kwon ist sowohl als Solistin, Kammermusikerin als auch als Dozentin auf der ganzen Welt gefragt. Ihr bisheriges professionelles Schaffen brachte sie dabei in über 60 Länder auf allen 7 Kontinenten und in alle 50 Bundesstaaten der USA, wo sie unter anderem in der Carnegie Hall, der Avery Fisher Hall, der Alice Tully Hall im Lincoln Center, in den Vereinten Nationen in New York, der Orchestra Hall in Chicago und in der Academy of Music in Philadelphia konzertierte.

Höhepunkte ihrer jüngsten Schaffenszeit waren unter anderem kammermusikalische Auftritte mit 10 Hauptmusikern des Philadelphia Orchesters, eine Tour und eine Aufnahme eines Konzertes mit Schubertwerken für 4 Hände mit dem Wiener Pianisten Robert Lehrbaumer, sowie die Welt-Uraufführung von 3 für sie in Auftrag gegebenen Werke in New York, Florida und Serbien.

Seit ihrem Debut als Solo-Pianisten mit den Philadelphia Orchester 1987, wo sie Prokofievs Concerto Nr. 3 spielte, trat Min Kwon weltweit in über 20 Konzerten unter James Conlon, Alan Gilbert, Stanislaw Skrowaczewski und anderen namhaften Dirigenten als Solo-Pianistin in Erscheinung.

Als Kammermusikerin gab sie Konzerte mit Hauptmusikern der New York Philharmoniker, dem Philadelphia Orchestra, der Chicago Symphony, dem Metropolitan Opera Orchester, dem Orchestre de Paris, den Tschechischen Philharmonikern und anderen etablierten Musikern. Mit ihrer Schwester, der Violinistin Yoon Kwon, absolvierte sie über 200 gemeinsame Auftritte quer durch die Vereinigten Staaten, unter der Schutzherrschaft von CAMI (Columbia Artists Management Inc.), und produzierte Aufnahmen für BMG/RCA Red Seal. Ihr Solo-Album von Schubert- und Liszt-Werken (MSR Classics) brachte ihr eine Nominierung als Best Producer of the Year bei den Grammy Awards ein.

Als hingebungsvolle Lehrerin gab Min Kwon Meisterkurse auf bedeutenden Instituten und Festivals auf der ganzen Welt, unter denen sich das Royal College of Music in London, die Shanghai und Peking Konservatorien in China, die Academy of Fine Arts in Hong Kong, die Juilliard School, das Mannes College of Music, die New York Universität, die Universität von Chicago, das AMEROPA Int’l Festival in Prag, das Kuhmo Int’l Festival in Finnland und das Vianden Music Festival in Luxembourg finden.

Zurzeit ist Dr. Kwon Vorsitzende des Programms für Tasteninstrumente und Professorin für Piano an der Mason Gross School of the Arts an der Rutgers Universität in New Jersey, wo sie mit einer spezifisch ausgewählten Gruppe von Doktoranden arbeitet. Ihre Studenten dabei gewannen bereits viele nationale und internationale Preise. Zusätzlich ist sie Gründerin und Direktorin des Center for Musical Excellence in New York (CME), eine non-profit Organisation mit der Aufgabe, jungen talentierten Pianisten bei ihrer Karriere zu unterstützen. Mit Robert Lehrbaumer leitet sie zudem als Co-Direktorien das Wiener Concerto Fest in Österreich.

Jan Petryka - Gesang 

In einer Warschauer Musikerfamilie wuchs der Tenor Jan Petryka in Linz auf. Den Grundstock für seine musikalische Ausbildung bildete seine Zeit am Adalbert Stifter Gymnasium Linz sowie ein Violoncellostudium - begonnen an der Anton Bruckner Privatuniversität bei Andreas Pözlberger, abgeschlossen in der Klasse von Tobias Stosiek an der Kunstuniversität Graz.
Parallel dazu erhielt Jan Petryka ersten Gesangsunterricht bei Gertrud Schulz; später bei Rotraud Hansmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2012 Abschluss mit Auszeichnung "Lied und Oratorium" an der MdW bei KS Marjana Lipovšek .

Neben Projekten der sakralen Musik und des Liedes etablierte er sich sukzessive auch als Konzert- und Oratoriensänger. Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles wie dem Arnold Schoenberg Chor, Radiosymphonieorchester Wien, Orquestra Simfònica de Barcelona, Mozarteum Orchester Salzburg, Bruckner Orchester Linz, Les Musiciens du Louvre, Orchestre Dijon Bourgogne, Sofia Philharmonic Orchestra etc..

Debüt in seiner polnischen Heimat mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und dem Chor und Orchester der Warschauer Kammeroper, welches auch vom polnischen Radio übertragen wurde.
Im Rahmen des Lucerne Festivals sang Jan Petryka die Hauptrolle in Georg Friedrich Händels Belshazzar unter der Leitung von Marcus Creed.

Ein wichtiger Pfeiler von Jan Petrykas ist die Barockmusik, er arbeitete mit Bach Consort Wien, Orchester Wiener Akademie, L'Orfeo Barockorchester, Concerto Stella Matutina, La Chapelle Rhénane, Le Concert de l'Hostel Dieu, Solamente Naturali, Collegium Vocale Luzern sowie Arte dei Suonatori, Cinquecento Renaissance Vokal und Clemecic Consort

Seine intensive Arbeit am Lied und der Vokalkammermusik führte zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Robert Holl, Helmut Deutsch, Pierre Laurent Aimard, Roger Vignoles, Matthias Lademann und David Lutz.

Mit Schubert-Programmen konzertierte er beim Oxford Lieder Festival, begleitet von Julius Drake, Sholto Kynoch und Deirdre Brenner und beim "Internationaal Liedfestival Zeist", "Brahmsfest Mürzzuschlag" oder "Festival Cully Classique").

An der Opéra National Lyon verkörperte Jan Petryka die Rolle des Tamino und Ersten Geharnischten in Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte" sowie die Partien des Pietro und des Jünglings in Franz Schrekers "Die Gezeichneten".

Weitere Engagements: Teatro Comunale in Ferrara (Ferdinando Bertoni: Orfeo ed Euridice), Theater an der Wien (Franz Schubert: Lazarus), Kinderoper der Wiener Staatsoper (Wilfried Hiller: Das Traumfresserchen), Warschauer Kammeroper (Georg Friedrich Händel: Ariodante), Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Händel: Alcina - mit dem Orchester Wiener Akademie am Schlosstheater Schönbrunn, bei welcher Jan Petryka - in seiner Rolle als Oronte - die Arie der Morgana solistisch am Barockcello begleitete.

Seine besondere Leidenschaft für Zeitgenössische Musik findet ihren Ausdruck in engen Beziehungen zu führenden und wegweisenden Komponisten unserer Zeit. Johanna Doderer, Elisabeth Naske, Kurt Schwertsik so wie auch Tristan Schulze haben Werke diesem vielseitigen lyrischen Tenor gewidmet (u.a. ein Liederzyklus nach Texten von Christiana Schönborn-Buchheim von Johanna Doderer.)

2018 debütierte Jan Petryka am Prager Nationaltheater als Novice in Benjamin Brittens Billy Budd, verkörperte den Don Ottavio in Wolfgang Amadeus Mozarts Don Giovanni mit dem Israel Chamber Orchestra, so wie den Jacquino in Ludwig van Beethovens Fidelio im Rahmen des Festivals "Styriarte".

Aufführung von Johannes Brahms' Liebesliederwalzern im Rahmen des Oxford Lieder Festival, mit welchen er auch in der aktuellen Spielzeit 2019/2020 am Musikverein Regensburg gastiert.
Debüt bei der Schubertiade mit Sir András Schiff im Rahmen eines Ensembleabends. Weltweite Tourneen mit Thomas Hengelbrock und dem Balthasar Neumann Ensemble/Chor, mit Werken von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Solist in einer konzertanten Aufführung von Gottfried von Einems Oper "Der Prozess" am Wiener Konzerthaus. Gastauftritt an der Berliner Philharmonie im Rahmen von Johann Sebastian Bachs "Kantate Christen, ätzet diesen Tag" (BWV 63) unter Leitung von Vladimir Jurowski.
Bei den Kammermusik-Konzerten Langenthal ist er mit Franz Schuberts "Schwanengesang" (D 945) und mit Robert Schumanns "Dichterliebe" zu hören, begleitet von Ulrich Koella.

Bei den Salzburger Festspielen 2020 und dem Lucerne Festival 2020 wird Jan Petryka gemeinsam mit Sir András Schiff und der Mezzosopranistin Ema Nikolovska mit Ludwig van Beethovens "An die ferne Geliebte" und "Leoš Janá?eks Tagebuch eines Verschollenen" zu hören sein.

Martina Schäfer - Gitarre

Martina Schäfer ist inspirierte Musikerin, empathische Pädagogin und leidenschaftliche Gitarristin.

Als Solistin begeistert sie ihr Publikum in Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, Norwegen, Polen, Slowakei, Mexiko und China. Südamerikanische und österreichische Musik sowie die spanisch-romantische Gitarrenliteratur zählen zu ihrem Lieblingsrepertoire. Insbesondere mit dem seit 2000 bestehenden Lübecker Gitarrentrio widmet sie sich auch zeitgenössischen Kompositionen.

Ihre Ausbildung erhielt Martina Schäffer am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Musikhochschule Lübeck in Deutschland. Sie lebt und unterrichtet in Wien und in ihrer Heimatstadt Eisenstadt in Österreich.

Nach ihrem Studium erlernte sie die virtuose und ausdrucksvolle Spieltechnik von Maestro Pepe Romero. Ihr Wissen um die Kraft und Leichtigkeit dieser Methode gibt sie an ihre Privatschüler sowie im Rahmen von Seminaren und Workshops (Musikforum Viktring, Forum Gitarre Wien, International Guitar Festival Rust) weiter.

www.konzertgitarre.at/

Margit Fussi - Liedbegleitung

Margit Fussi, geb. in Baden bei Wien, studierte Konzertfach Klavier an der Musikuniversität in Wien (damals Akademie für Musik und Darstellende Kunst) bei Grete Hinterhofer und Josef Dichler. Nach erfolgreicher Diplomprüfung studierte sie Liedbegleitung bei Robert Schollum und Erik Werba. Zusätzlich studierte sie Orgel an dem Diezösankonservatorium Wien bei Maximilian Frischmann. 1969 wurde sie definitiv als Solokorrepetitorin an der Gesangsabteilung der Musikuniversität in Wien angestellt.

Von 1985 bis 1998 war sie Assistentin in der Liedklasse von Kurt Equiluz. Seit 1998 in der Liedklasse Robert Holl tätig. Als Solistin, Liedbegleiterin, Organistin und Cembalistin tritt sie in Europa und Übersee bis heute in zahlreichen Konzerten auf. Durch ihre große Erfahrung als Liedbegleiterin wurde sie als Pianistin zu zahlreichen Meisterkursen eigeladen (Hans Hotter, Kim Borg, Ileana Cotrubas, Elly Ammeling, Graziella Schutti, Robert Holl, Kurt Equiluz, Ildiko Raimondi ua.).

Seit 1996 wurde sie regelmäßig als Dozentin für Liedbegleitung u.a. in Japan, Korea und Schweden engagiert. In ihrer Heimatgemeinde Baden ist sie seit 1962 Hauptorganistin in der Stadtpfarrkirche St. Stefan.

Judith Velisek - Klavier & Orgel

Geboren in Klagenfurt, erhielt den ersten Klavierunterricht am Kärntner Landeskonservatorium. Darauf folgten Musikstudien bei Prof. Charles Rainer in Montreal und ein Klavier- und Orgelstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Hertha Weber, Prof. Klara Harrer, Prof. Walter Fleischmann und Prof. Dr. Rudolf Scholz. Besuch zahlreicher Meisterkurse. 2004 Fachgruppenleiterin für Tasteninstrumente des Musikschulmanagement NÖ. Seit 1991 Klavierpädagogin an mehreren Musikschulen. Kann auf viele junge Musikwettbewerbsgewinner unter ihren Schülern verweisen. Neben ihrer intensiven Unterrichtstätigkeit ist Judith Velisek sowohl als Organistin als auch als Pianistin, vor allem als Liedbegleiterin und Kammermusikerin, tätig und Gast bei verschiedenen Musikfestivals.

Heinz Wallisch -  Gitarre

Studium bei K. Scheit, 1973 Diplom mit Auszeichnung, 1975 staatl. Lehrbefähigung, von 1973 bis 1981 Assistent von o.Prof. Karl Scheit an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, seit 1981 Leiter einer Konzertfachklasse am Konservatorium Wien Privatuniversität.

Konzerte in Deutschland, Frankreich, England, Ungarn und den USA. Tätig als Solist und Kammermusiker, Mitglied des "Wiener Gitarrenduo", des "Wiener Gitarrentrios" und der "Wiener Instrumentalsolisten" (Flöte-Bratsche-Gitarre). Dozent bei Gitarre-Seminaren in Lockenhaus, Ebenfurth, Altenburg, Altheim, Sylt, Mikulov, Lanckorona, Seckau u. a. Rundfunkaufnahmen, Auftritte im ORF für "Licht ins Dunkel".

Einspielungen mehrerer CDs, Bearbeiter und Herausgeber bei den Verlagen Universal-Edition und Verlag Doblinger. 1994 Gründung eines eigenen Verlages - "Edition Heinz Wallisch".

www.gitarre.cc

Mieke Stoel - Feldenkrais

Mieke Stoel wurde in Amsterdam geboren. Sie studierte Klavier und Kammermusik in ihrer Heimat und spezialisierte sich anschließend auf die körperliche Problematik bei Berufsmusikern. Sie ließ sich in der Feldenkrais® Methode von Moshe Feldenkrais‘ langjähriger ersten Assistentin Mia Segal ausbilden und erhielt „advanced trainings“ bei u.a. Yochanan Rywerant, Mirjam Pfeffer, Beatriz Walterspiel und Jeremey Krauss.  Sie war 29 Jahre lang (1985-2014) als Vertragslehrerin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien tätig. Dort war sie Mitbegründerin der musikphysiologischen Abteilung für „integrative Atem-, Stimme- und Bewegungsschulung“. Von 2004-2007 unterrichtete sie  Feldenkrais an der Anton Bruckner Privat Universität in Linz. Von 2007-2009 war sie Korrepetitorin in verschiedenen Streicherklassen an der Hochschule für Musik Nürnberg- Augsburg und gab dort auch Feldenkrais Unterricht. In 2009 war sie Gründungsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Musik und Medizin und leitete bis 2014 als Vorstandsmitglied die Arbeitsgruppe „Körperarbeit“. Kurse, Vorträge und Konzerte u.a. in den USA, in Japan, Süd-Korea, Indonesien, Malaysia, in den Arabischen Emiraten, Oman und in verschiedenen Europäischen Ländern. 

Mieke Stoel konzertiert in verschiedenen Kammermusikensembles, u.a. mit dem in 2012 gegründeten Suedama Klavierquartett und als Liedbegleiterin. Seit Herbst 2014 ist Augsburg ihr Lebensmittelpunkt.